
Kinderumzug in Fulda
Bei sonnigem, wenn auch kaltem Winterwetter ist der Kinderumzug durch die Fuldaer Innenstadt am Fastnachtssonntag pünktlich um 14 Uhr gestartet. Zuvor hatten sich rund 180 Fußgruppen mit gut 1000 Aktiven an der Pauluspromenade aufgestellt, ehe sich der bunte Lindwurm in Bewegung setzte. Während zu Beginn noch strahlender Sonnenschein dominierte, zogen im Laufe des Nachmittags einige Wolken auf – der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch.
Tausende kleine und große Narren säumten die Straßen der Barockstadt. Überall waren fröhliche Gesichter zu sehen, Jubelrufe hallten durch die Gassen, Konfetti wirbelte durch die Luft und Kamellen flogen in hohem Bogen in die Menge. Die winterlichen Temperaturen waren schnell vergessen.
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Fotos: Max Dellemann
Über 180 Fußgruppen beim Kinderumzug
Moderiert wurde der Zug am Buttermarkt von Michael Hamperl und Bruno Busch, die dort die über 180 Fußgruppen vorstellten. Auf beiden Seiten des Zugwegs präsentierten sich Aktive wie Zuschauer in fantasievollen Kostümen. Besonders passend zur Kälte gekleidet waren unter anderem Eskimos, Pinguine und Eisbären des Geselligkeitsvereins Nordend. Auch die Minis der Feuerwehr Bachrain trotzten den Temperaturen bestens: „Uns ist nicht kalt. Unser Motto ist Après Ski und unsere Skianzüge wärmen uns – und die tolle Sonne auch ein bisschen“, sagte Trainerin Lena Martini gut gelaunt.
Einen kleinen Zwischenfall gab es dennoch: Das Wägelchen der Tanzmäuse aus Petersberg ging zu Bruch, nachdem sich jemand hineingesetzt hatte. Einige Meter hielt es noch, dann verteilten sich die Süßigkeiten auf dem Asphalt – sehr zur Freude der Kinder am Straßenrand, die blitzschnell zugriffen. Mit Humor kommentierte der Umzugsmoderator das Geschehen und stellte erleichtert fest, dass es nicht den großen Wagen getroffen hatte.
Den Abschluss des Zuges bildeten der Elferrat der Fuldaer Karnevals-Gesellschaft e.V. (FKG) sowie Prinzessin Isabel von Brief und Siegel mit ihrer Mannschaft. Am Uniplatz wartete bereits Fuldas Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld auf die Narrenschar. Dort wurde das große Finale gefeiert – gemeinsam mit der Prinzessinnen-Mannschaft und dem Musikzug des FFCK.
Farbenfrohes Spektakel mit Besucherrekord – trotz kalten Nasen
Wingenfeld schwärmte von dem farbenfrohen Bild, das die Tausenden Narren im Sonnenschein abgaben, und dankte allen Beteiligten, insbesondere den Einsatzkräften der Polizei, die für einen sicheren Ablauf sorgten. Auch bei den Verantwortlichen überwog am Ende die Erleichterung, dass alles reibungslos verlaufen war.
Und dann folgte die Rekordmeldung: Laut Einschätzung der Polizei säumten in diesem Jahr rund 22.000 Besucherinnen und Besucher den Kinderumzug – so viele wie nie zuvor. Bereits im vergangenen Jahr waren es mit 20.000 Menschen so viele wie noch nie gewesen. FKG-Präsident Oliver Weißenberger zeigte sich begeistert von der neuen Bestmarke und lobte die tollen Kinder und Gäste. Auch Zugmarschall Hans-Jürgen Dröge sprach von einer großartigen Stimmung.
Die schönsten Kostüme
Beim anschließenden Kinderfest am Uniplatz wurden zudem die schönsten Kostüme prämiert. Die Gewinner des Wettbewerbs:
1. Platz: Poppenhäuser Nemos
2. Platz: Raketen aus Haimbach
3. Platz: Eichezeller Schreckschräubchen
4. Platz: Regenbogen vom GVK Künzell
5. Platz: Zebras und Löwen des Südends
Mit viel Applaus, Musik und guter Laune endete ein Kinderumzug, der nicht nur farbenfroh und fröhlich, sondern auch historisch war – mit neuem Besucherrekord in Föllsch Foll.
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